Das Motto



1. Korinther 16, 13b


Uns im Glauben stärken zu lassen und ihn mutig vor der Welt zu bekennen, dazu soll dieser Kirchentag uns helfen.
Genau darum hat sich der den Kirchentag vorbereitende Hauptausschuss für dieses Motto entschieden. Es soll Inhalte und Ausrichtung unserer gesamtkirchlichen Veranstaltung prägen und begleiten. Es soll unserem Kirchentag ein klares und deutliches theologisches Profil geben. Wir finden dieses Wort des Apostels Paulus in den abschließenden Aufforderungen seines 1. Briefes an die Korinther. Wir werden aufgefordert in unserer Welt wach zu bleiben für den Ruf Christi in seine Nachfolge. Nur durch einen gegründeten und festen Glauben können wir - gerade in unserer Zeit - diesem Ruf folgen.
Wer fest stehe, kann auch mutig sein - gerne auch "männlich", wie es in den älteren Übersetzungen lautet. Denn hier geht es nicht um geschlechtliche Männlichkeit oder gesellschaftliche Vorrangstellung, sondern vor allem um "Standhaftigkeit im Glauben". Solcher Mut ist wirklich stark! Denn auch Stärke ist hier eben nicht Muskelkraft, sondern die Gewissheit der Kraft des Glaubens, die in den Schwachen mächtig ist (vgl. 2. Kor. 12,9) und in der Liebe Gestalt gewinnt.
In diese Liebe wird die Aufforderung zu Mut und Stärke immer auch den Nächsten im Blick haben und sich auf Gottes Gnade gründen. Unser 7. Lutherischer Kirchentag soll deshalb lutherische Christen in ihrem Glauben festigen und zuversichtlicher machen. Er soll helfen und motivieren, aus der "Kraft des Evangeliums" zu schöpfen und so Mut zu gewinnen für den Alltag, für Ehe, Familie und Beruf, für Gemeindearbeit vor Ort und Mission.

Pfr. Frank-Christian Schmitt, Mitglied des Hauptausschusses

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